Die Perser bei ihrem Züchter!
Wenn Sie dem Züchter ihrer Wahl einen Besuch abstatten, sollte er nichts zu verbergen haben. Er sollte Ihnen seine Lieblinge
zeigen -und zwar ALLE-, nicht nur die Katzenkinder, die er zu verkaufen hat! Je natürlicher und unbefangener sich alle Katzen
im Haus/in der Wohnung samt deren Bewohnern bewegen, desto natürlicher und unbefangener werden die Katzen in ihrem Wesen auch
sein. Von Interesse ist auch somit ob der Züchter Kinder hat, sonstige Haustiere usw. Alle seine Katzen sollten sehr gepflegt
sein -bei den Langhaarkatzen ein MUSS-. Auch die Wohnung sollte sauber und auf die
Katzen eingerichtet sein. In ihr dürften Klettermöbel, besonders ausgerüstete Schlafplätze, Spielzeuge, mit Netzen
abgesicherte Fenster oder ein Balkon nicht fehlen. Die Katzen sollten ihnen als Besucher mit neugierigem Interesse
entgegentreten und gelassen hinnehmen, dass Besucher da sind. Eigentlich ist ein Besuch bei den Jungtieren nicht an irgendein
Mindestalter geknüpft (im Vergleich zu Hunden). Jedoch kann man die Bewegungsfähigkeit der Jungtiere sowieso erst etwa ab
der 5. Woche sehen; Ein Besuch lohnt vorher also nicht wirklich, wenn man dazu noch bedenkt, dass die Kätzchen anfänglich
auf viel Ruhe angewiesen sind. Ab etwa der 5. Woche sollten die Jungtiere jedoch lebhaft sein, herumtollen und spielen oder
sich durchaus von Ihnen zu einer kleinen Jagd nach einem Federbusch anstiften lassen.
Die Kätzchen sollten auf keinen Fall geduckt, versteckt oder sonst wie ängstlich wirkend unter einem Möbel kauern.
Das ließe darauf schließen, dass die Kätzchen in der Aufzuchtszeit nicht genügend menschlichen Umgang hatten. Auch die
fürsorglichste Betreuung im weiteren Katzenleben kann dies dann nicht mehr wett machen. Gerade der Menschenkontakt in den
ersten Wochen nach der Geburt ist elementar wichtig. Darüber hinaus werden die Kätzchen ein ganzes Leben lang alles das als
vertraut erkennen, was sie bis zur Entwöhnung durch Geruch und Berührung kennen gelernt haben.